Eintrag zum 19.12.2006

Dezember 21, 2006

Diese Woche war unser letzter Kurs, deshalb ist das auch sowas wie ein „Abschlusseintrag“. Was haben wir alles gemacht:

Zuerst haben wir kurz über unseren letzten Übungsauftrag diskutiert und versucht Weblogs, PLE und ePortfolios zu vergleichen bzw. hat Stefan uns die Frage gestellt, ob unser Weblog auch ein ePortfolio ist (oder sein kann). Dabei kommt es vor allem auf den Inhalt des Blogs an, aber es ist durchaus möglich. Unser Blog hat Elemente von einem Beurteilung-, Entwicklungs- und auch Kursportfolios, wir könnten außerdem noch ein Bewerbungsportfolio daraus machen – also sehr vielseitig einsetzbar!

Ein weiterer Tip: Mit der firefox-Erweiterung „VideoDownloader“ kann man gestreamte Videos herunterladen und speichern. So hat man die Möglichkeit das Video offline vorzuführen, es zu bearbeiten und es bleibt verfügbar, selbst wenn der Stream nicht mehr erhältlich ist. Das Video speichert man im flv-Format, und zum Abspielen haben wir uns dann noch den VLC Media Player von portableapps geholt – hat wunderbar funktioniert.

Nächster Punkt: eigene Dokumente/Dateien ins Weblog integrieren. Dazu einfach einen neuen Beitrag machen und die Datei hochladen – Achtung: es gibt nur 50 MB Speicherplatz. Aber man kann auch einen esnips Ornder mit den Dateien einbinden. (Create widget bei esnips)

Schließlich haben wir uns noch mal mit Social Networks beschäftigt, speziell Xing hat uns Stefan vorgestellt. Man kann dort sein Profil erstellen (beruflich und privat) und dann Kontakt mit anderen aufnehmen, nach Personen suchen und viele Kontakte knüpfen, was ja ganz sinnvoll ist. Wenn man Premium-Mitglied ist (kostenpflichtig!) hat man natürlich noch viel mehr Funktionen und Möglichkeiten, aber es geht auch so. Ein Netzwerk für Studenten ist noch studivz.net, aber das hat leider gerade nicht funktionert.

Abschlusspunkt: Frage, was bring das Web der Zukunft? In letzer Zeit ist ein Ausverkauf der Web 2.0 Anwendungen an major player wie google oder yahoo zu beobachten, keine Ahnung wozu das noch führen wird. Anzumerken ist auch noch, dass bei den Gratisdiensten die Nutzertreue relativ gering ist – also häufiger Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern.

Letzer Punkt: Film Google Epic 2015

… und natürlich unser social event am Christkindlmarkt!!


Test: Datei hochladen!

Dezember 19, 2006

Testdatei

jetzt online


Eintrag zum 12.12.2006

Dezember 19, 2006

Was haben wir denn letzte Woche gemacht? Zuerst noch einmal über Trackback und Pingback geredet, da das nicht so richtig funktioniert hat. Dazu habe ich mir dann das Tutorial angeschaut und jetzt sollte alles klar sein.

Nächster Punkt: Video in Weblog integrieren (von YouTube).
Das ist bei unserem WordPress Blog nur als Link möglich, aber wie man in einem der letzten Beiträge sehen kan, hat es funktioniert.

Online Dienst für Präsentationsdateien: Slideshare
Man kann Präsentationen auf den Server laden und dann mit anderen „sharen“. Das ganze kann man dann nach Themen suchen und die Folien direkt anschauen, oder eben in den Weblog einbetten. Auch hier kann man bei uns nur verlinken, aber immerhin!

Bei Wikispace kann man die Folien direkt ansehen, die Präsentation wird als Flash-Objekt integriert, einfach auf neuen Seite „embed media“ wählen und embed code einfügen.

Google-Notebook: Fortsetzung
Man kann auch mehrere Notebooks anlegen, dann hat man eine bessere Übersicht. Das Notebook hat natürlich auch eine „Share“ Funktion, mit der man andere einladen kann. Für die Seite gibt es auch eine eigene URL, zum anzeigen am Weblog beispielsweise. In den public notebooks kann man dann auch nach Stichwörtern etc. suchen und in fremden Notebooks stöbern.

Ein drittes Tool nach Scrapbook und Google Notebook ist eSnips, das wir ja schon verwendet haben. Dieses tool ist vor allem sinnvoll, wenn man große Dateien raufladen will und es gibt einige Zusatzfunktionen, wie Musik oder Videos direkt aufnehmen.

Desktop-Suchmaschinen:
Als Beispiel für die Suche am eigene Rechner haben wir uns Copernic Desktop Search angesehen, eine recht nützliche Anwendung wie ich finde, denn über kurz oder lang kann man auf seinem eigenen Rechner auch den Überblick verlieren. Also, die Suche geht echt sehr schnell, der Indexstatus wird aktualisiert wenn man nicht arbeitet, was Zeit sparend ist und man bekommt auch eine Vorschau auf die gefundenen Dateien und kann natürlich nach allen möglichen Formaten und Rubriken suchen.

Portable Apps:
Zum Schluss noch der Hinweis auf U3-Sticks. Wenn man portable apps von einem „normalen“ USB-Stick startet bleiben immer temporäre Daten auf dem Rechner, die rekonstruierbar sind, mit U3 kann das nicht passieren!


Übungsauftrag: ePortfolios im praktischen Einsatz

Dezember 18, 2006

In diesem Beitrag möchte ich gern den praktischen Einsatz von ePortfolios betrachten, vor allem im Zusammenhang mit der EU-Initiative bis 2010 jedem Europäer sein eigenes ePortfolio zu Verfügung zu stellen. Das finde ich eine interessante Idee, von der ich vorher noch nichts gehört hatte und deshalb möchte ich mich gern etwas näher damit beschäftigen.

Welche Idee steht hinter dem Konzept „ePortfolio“?

Ein ePortfolio kann in gewisser Weise als „digitale Bewerbungsmappe“ gesehen werden, in der man seine persönlichen Qualifikationen und Kompetenzen sichtbar machen kann. Bei Salzburg Research wird ePortfolio so definiert:

eine digitale Sammlung von mit Geschick gemachten Arbeiten (=lat. Artefakte) einer Person, die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte. Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf. (Quelle: Salzburg Research)

ePortfolios bieten also eine Möglichkeit den Fortschritt des eigenen Lernens zu dokumentieren, sammeln und auch veröffentlichen und gleichzeitig die eigenen erstellten Produkte und Leistungen in digitaler Form online darzustellen. Es kommt sowohl auf das Ergebnis des Lernens an als auch auf den Prozess selber und die Weiterentwicklung während des Lernens.

Was könnte die Motivation der EU sein, bis 2010 jedem EU-Bürger ein ePortfolio zur Verfügung zu stellen? Ist das eine sinnvolle Idee?

Worum geht es nun bei der Initiative der EU? Das Programm heißt „Objective 2010 – ePortfolio for all“ und soll jedem EU-Bürger die Möglichkeit geben ein eigenes ePortfolio zu erstellen, dazu zählen auch Angebote wie der Europass oder Sprachenpass.

Das European Institute for eLearning (EIfEL) begründet:

„In the context of a knowledge society, where being information literate is critical, the portfolio can provide an opportunity to demonstrate one’s ability to collect, organise, interpret and reflect on documents and sources of information. It is also a tool for continuing professional development, encouraging individuals to take responsibility for and demonstrate the results of their own learning. Furthermore, a portfolio can serve as a tool for knowledge management, and is used as such by some institutions.

Es soll den EU-Bürgern helfen sich international, bzw. innerhalb der EU zu präsentieren und ihr Wissen und Können zu zeigen und dabei gemeinsame Leitlinien innerhalb der EU festzulegen. Dadurch wird in gewisser Weise die Transparenz und Vergleichbarkeit des Lernprozesses und der Ergebnisse gewährleistet und Chancengleichheit möglich. Die Lernenden werden unterstützt ihre Entwicklung zu dokumentieren und auch zu bewerten und ein Anreiz für lebenslanges Lernen wird geboten. Die EU fördert das ePortfolio für die „Wissensarbeiter“ und „lebenslange Lerner“. Sie gelten als „lifelong and life wide learning passport“ für EU-Bürger.

Einige EU-Länder bieten bereits Standards für ePortfolios, jedoch viele müssen die Idee erst wahrnehmen und realisieren. Genau dafür steht die Initiative der EU und das European Institute for eLearning (EIfEL) mit dem Ziel „Europortfolios“ für alle zu ermöglichen.

Das EIfEL hat folgende Mission für die Europortfolios festgelegt:

  • Promote innovative practice and technology; use of the ePortfolio as one of the foundations of a learning economy and society. The link between the different dimensions of learning: individual, organisational, and community learning, based upon a lifelong and life wide repository and celebration of achievements.
  • Contribute to the definition of technical standards; ensuring interoperability between ePortfolio and ePortfolio-related technologies and services.
  • Establish a reference platform implementing state of the art standards in order to provide a benchmark and a test facility.
  • Update current occupational standards of competence to promote the use of ePortfolios as a foundation for forward-looking practice in the fields of education, training, human resource management and development.
  • Provide support to, and co-ordinate, European initiatives with other national and international initiatives, sector-specific or cross-sector; facilitate the exchange of information among all the stakeholders involved in ePortfolio and ePortfolio-related initiatives; encourage European and international co-operation
  • Mobilise the human, financial, operational and technical resources required to achieve its mission and create the conditions for a self-sustainable consortium

Was ist das „eigentlich Neue“ an ePortfolios? Sind ePortfolios als Begleiterscheinung eines allgemeinen (individuellen/gesellschaftlichen/ technischen/…) Veränderungsprozesses zu sehen oder „einfach nur ein neues Werk-/Spielzeug“? In welche Arten oder Anwendungsformen lassen sich ePortfolios einteilen?

ePortfolios ermöglichen eine detaillierte Dokumentation des Lernprozesses und der Ergebnisse, die Speicherung, Verlinkung und den gegenseitigen Austausch von Informationen. Das Neue an ePortfolios ist die Verlinkung zwischen den unterschiedlichsten Portfolios. Man kann mit allen, die ePortfolios verwenden in Kontakt treten, gegenseitig Erfahrungen und Ideen austauschen. ePortfolios sind wichtig zur Darstellung der individuellen Fähigkeiten und der Person, jedoch müssen sie als Werkzeuge, die beispielsweise für die Ausbildung oder bei Bewerbungen auch anerkannt werden erst etabliert werden, was sich sicher auch einen Veränderungsprozess in der Gesellschaft erfordert. Dies wird aber mit der Durchdringung der Technologie in allen Bereichen des Lebens zusammenhängen und in Zukunft sicher der Fall sein.

Eine gute Unterscheidung von der Typen von ePortfolios findet man bei Salzburg Research.


Test: Präsentation einbetten

Dezember 12, 2006

Hier der nächst Test, eine Präsentation einbetten!!


YouTube Video einbetten

Dezember 12, 2006

Hier als Test zum einbetten von Videos – „Salzburg: truly,  a city fit for a king“


Eintrag zum 05.12.2006

Dezember 7, 2006

Zuerst hat uns Stefan zwei blogs vorgestellt, in die wir mal reinschauen könnten, den „Elektrischen Reporter“ und „Wortfeld„. Ein sehr nützliches  tool,  das wir uns dann angesehen haben ist die temporary inbox. Da kann man sich eine temporäre E-mail Adresse anlegen und gleich verwenden – sehr praktisch zur Anmeldung bei diversen Diensten wenn man nicht immer seine Hauptadresse angeben möchte!!

Im nächsten Teil des Kurses haben wir uns mit den Artikeln zum Thema e-learning beschäftigt und hier vor allem mit PLE (personal learning environments) und LMS (learning management systems). Dazu haben wir in Gruppen miteinander diskutiert und dann wichtige Aspekte in Wikispaces bearbeitet. Damit wir dann alle Arbeiten zusammenführen konnten mussten wir uns überlegen wie wir dass am besten bewerkstelligen könnten. Schließlich haben wir eine Seite bei Wikispaces mit allen Links zu unseren Seiten angelegt. Als Übungsauftrag bis nächste Woche sollen wir jetzt über die einzelnen Beiträge diskutieren und diese eventuell auch ergänzen.

Nächster Punkt zu Weblogs: Wir haben die Funktion trackback und pingback kennengelernt. Jeder Beitrag im Weblog hat einen eigenen Link, und wenn dann jemand in seinem Weblog über meinen Beitrag schreibt, kann er diesen verlinken. Schließlich erhalte ich auch noch eine Info, dass es einen trackback auf meinen Beitrag gegeben hat und kann wieder darauf antworten – es geht also immer hin und her und die Vernetzung zwischen den Beiträgen nimmt zu. Pingback sollen wir selber im WordPress ausprobieren – mal schauen wie das geht.

Weiterführung des Themas Informationsablage:  Hinweis: Um Scrapbook portable zu machen kann man seinen Scrapbook Ordner auf dem USB Stick anlegen und dann alle daten auf dem Stick speichern und mitnehmen.

Online tool: Google Notebook. Das funktioniert eigentlich genauso wie Scrapbook, nur dass man sich einen online account holen muss. (Da haben wir gleich die temporaryinbox ausprobiert.) Man muss auch eine firefox-Erweiterung installieren und kann dann Artikel im Notebook speichern und bearbeiten.